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DUELLE, das sind wunderbare Lieder und gnadenlose
Wort-Gefechte,
schöne Gesichter und merkwürdige Ansichten,
kultivierter Humor und Alkoholexzesse,
ganz viel Glamour und etwas
Spelunke, auf den Punkt gebracht: zwei Frauen und ein Klavier.
Um genau zu sein: DIESE zwei Frauen und ein Klavier.
Allein das musikalische Können der beiden garantiert ein Erlebnis.
Dabei kann sich Marianne Blum mit ihrem strahlenden, warm-metallischen
Mezzosopran voll und ganz
auf die Virtuosität und die musikalische
Harmonie mit ihrer in der ukrainischen Kaderschmiede Lwów
(Lemberg) ausgebildete Pianistin Marina Gajda verlassen, und das
ganz sicher nicht nur bei klassischen Stücken.
So herrlich hemmungslos schöpfen die beiden aus einem riesigen
Reservoire an Liedern, Songs und Chansons,
und so genussvoll kombinieren
sie angeblich Unvereinbares wie Schlager und Arien,
dass man erst
mal wieder merkt, was Musik ist: eine Lust. Dazwischen wird geplaudert,
geherzt, belehrt,
beschimpft und über die Bühne gejagt.
Das Klavier ist dabei ihr Schiff, mit dem sie in die fernen Länder
unsäglicher Meinungen segeln, aber auch der Boxring, in dem
sie sich ihren höchst amüsanten
Schlagabtausch liefern.
Das ist bestes Kabarett und ganz große Kleinkunst
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